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    Qualitätsmanagement

    Studienfachaudit Verfahrensbeschreibung

    Ziele

    Innerhalb eines Zyklus von neun Jahren durchläuft jeder Studiengang das Verfahren des Studienfachaudits einmal. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die Begutachtung durch eine Gutachtergruppe, die sich aus externen und internen Vertreterinnen und Vertretern der Fachwissenschaft, der Berufspraxis und der Studierenden zusammensetzt. Dabei dient die Einbeziehung externer Expertise – im Sinne einer kollegialen Beratung (peer review) – der Einschätzung ausgewählter Aspekte und Hinweise zur Weiterentwicklung von Studiengängen.

    Auslösung

    Die Auslösung eines Studienfachaudits geschieht auf folgender Basis:

    • gemäß Zeitplan für Studienfachaudits an der JMU
    • anlassbezogen (bei Bedarf)

            - auf Wunsch des Faches
            - auf Wunsch der UL oder einer Fakultät zur Unterstützung strategischer Entscheidungen
            - als Folge von Evaluationsergebnissen (durch Fach, Fakultät, PfQ oder UL)

    Die Auslösung wird von der Universitätsleitung auf Beschlussempfehlung der PfQ beschlossen.

    Verfahrensablauf

    Schritt 1: Auftaktgespräch

    Im Auftaktgespräch zwischen dem Fach und Referat A.3 werden unter anderem folgende Themen besprochen: Formalitäten, Organisatorisches, Gutachterauswahl (s. Anlage 1), Verantwortlichkeiten, Zeitplanung (s. Anlage 2 und Anlage 3).

    Schritt 2: Zusammenstellung der Gutachtergruppe

    Für die Zusammenstellung der Gutachtergruppe sind die Hinweise in Anlage 1 zu beachten.

    Das Fach erklärt schriftlich nach Prüfung die Unbefangenheit der vorgeschlagenen Gutachter/innen.

    Sobald die Gutachter/innen benannt sind werden sie zu ihrer Teilnahme am Studienfachaudit befragt und wird von ihnen die Prüfung und Erklärung erwartet, ob eine Besorgnis der Befangenheit bestehen könnte.

    Termin und Ablauf der Vor-Ort-Begehung (s. Anlage 3) werden zwischen der Gutachtergruppe, dem Fach und Referat A.3 festgelegt, nachdem die Gutachter/innen das Vertragsangebot angenommen haben.

    Die Bestellung der Gutachter/innen erfolgt dann durch den Präsidenten/ die Präsidentin.

    Schritt 3: Bereitstellung der Unterlagen für die Gutachtergruppe

    Das Fach und Ref. A.3 stellen folgende Unterlagen zusammen und der Gutachtergruppe zur Verfügung:

    • Leitbild der Universität
    • Qualitätsziele der Universität
    • Qualitätsziele der Fakultät
    • Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems der Universität
    • Verfahrensbeschreibung Studienfachaudit
    • Frageleitfaden für die Gutachtergruppe
    • Studienfach- bzw. Lehrbericht
    • Übersicht über die generellen Strukturen der Bachelor- und Masterstudiengänge der Universität
    • Studien- und Prüfungsordnungen
    • Modulhandbücher
    • Überblick über aktuelle Entwicklungen im Fach
    • Zeitplan für das Studienfachaudit
    • Zeitplan für die Vor-Ort-Begehung
    Schritt 4: Vor-Ort-Begehung

    Das Fach bereitet in Zusammenarbeit mit Referat A.3 die Vor-Ort-Begehung vor. Die Vorbereitung erstreckt sich auf Organisatorisches wie Unterbringung der Gutachtergruppe, Räumlichkeiten, Catering sowie die Vorbereitung auf die Vor-Ort-Begehung. Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten für die Gutachtergruppe trägt die Universität ebenso wie eine Aufwandsentschädigung in Höhe von € 500,00 pro Person. Das Fach stellt angemessene Räumlichkeiten für die Vor-Ort-Begehung sowie das Sitzungscatering zur Verfügung. Darüber hinaus hält das Fach zur Vor-Ort-Begehung eine Auswahl von in den letzten Jahren abgeschlossenen Abschlussarbeiten für jeden Studiengang für die Einsichtnahme durch die Gutachtergruppe bereit.

    Schritt 5: Erstellung des Gutachterberichtes

    Im Anschluss an die Vor-Ort-Begehung erstellt die Gutachtergruppe ihren Bericht (vier Wochen Bearbeitungszeit). Über das Referat A.3 geht der Bericht – ohne die Beschlussempfehlung der Gutachtergruppe – an die/ den Studienfachverantwortliche/n zur Stellungnahme sowie an die/ den Studiendekan/in zur Kenntnisnahme.

    Schritt 6: Stellungsnahme des Faches

    Nach Eingang des Gutachterberichtes bei der/ dem Studienfachverantwortlichen erstellt diese/r in Abstimmung mit der Studienfachkommission eine Stellungnahme. Darin kommentiert das Fach die im Gutachterbericht formulierten Vorschläge zur Weiterentwicklung und äußert sich zu möglichen Ansätzen der Maßnahmenableitung. Die Stellungnahme kann auch für Richtigstellungen sachlicher Art genutzt werden. Die Stellungnahme wird von der/ dem Studienfachverantwortlichen über die/ den Studiendekan/in und Referat A.3 an die Gutachtergruppe übermittelt, die damit noch einmal die Gelegenheit bekommt, die gesetzten Auflagen und Empfehlungen zu überdenken.

    Auf der Grundlage des finalen Gutachtens kann sich der Prozess zur internen Zertifizierung bzw. Akkreditierung anschließen.

    Schritt 7: Verfahrensreflexion

    Ein Studienfachaudit endet mit einer Verfahrensreflexion, in der das Fach sowie Referat A.3 den Verfahrensablauf reflektieren und mögliche Verbesserungen besprechen. Diesbezügliche Hinweise werden in der PfQ diskutiert und gegebenenfalls in die allgemeine Verfahrensgestaltung aufgenommen.

    Optional kann sich auf Wunsch des Faches auch ein reflektierendes Gespräch mit der Universitätsleitung an das Studienfachaudit anschließen.

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